Startseite » Katalog

Willkommen

 

Der Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie stellvertretender Ministerpräsident des Freistaats Sachsen Martin Dulig besuchte am 19. März 2016 dem Messestand des Verlages.

Der Verlag wurde 1995 gegründet. Das Verlagsprofil umfasst regional schwerpunktmäßig die Ober- und Niederlausitz, Sachsen, Schlesien und die benachbarten Landschaften. Ohne ganz enge thematische Begrenzung liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf den Themen Geschichte, Kunst, Architektur, Archäologie, Denkmalpflege, Museum und Regionales.
Neben wissenschaftlichen Reihen, wie dem Neuen Lausitzischen Magazin, Zeitschriften, wie den Zittauer Geschichtsblättern, entstanden zahlreiche Bände, deren Themenbreite von der Kunstwissenschaft bis zum Sport reicht.

Neben den eigentlichen verlegerischen Tätigkeiten besorgt der Verlag als Service sämtliche Arbeiten im Bereich der Druckvorstufe bis hin zu belichtungsfähigen Dateien.

Bereits seit 2002 ist der Verlag regelmäßig auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Auf der Messe 2016 waren die Graphischen Werkstätten Zittau mit ihrem Verlag und das Museum der Westlausitz mit auf dem Stand verteten. Zahlreiche Gesprächen mit Autoren, Buchhändlern und Lesern prägten die Tage in Leipzig, ebenso wie der Blick auf die Neuerscheinungen anderer Verlage.

Der Verlag hat seinen Sitz in 02826 Görlitz, Lunitz 5.


Neuerscheinungen

Herrnhuter Ansichten
Künstler sehen eine Stadt

20,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Herrnhuter Ansichten

Das 1722 durch mährische Glaubensflüchtlinge gegründete Herrnhut gilt als Ursprungsort der weltweiten Evangelischen Brüdergemeine. Bekannt ist die Stadt auch durch die von hier stammenden Losungen und Weihnachtssterne. In seiner Geschichte war Herrnhut immer wieder ein reizvolles Motiv für Künstler. So entstanden in den zurückliegenden drei Jahrhunderten eine Vielzahl von Zeichnungen, Gemälden und Grafiken. Die »Herrnhuter Ansichten« zeigen 147 dieser Arbeiten aus der Zeit von 1732 bis 2017 in verschiedensten künstlerischen Stilen und Techniken. Zugleich ist diese Sammlung aber auch ein faszinierender Gang durch die Ortsgeschichte Herrnhuts.

1 x 'Herrnhuter Ansichten' bestellen

Klaer, Ingo
Mensch sein, Mensch werden, Mensch bleiben. Aufsätze und Vorträge.

24,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Mensch sein, Mensch werden, Mensch bleiben. Aufsätze und Vorträge.

276 S., herausgegeben aus dem Nachlass. Wenn wir als Menschen da sein und leben, immer wieder menschlich werden und menschlich bleiben wollen, haben wir nach unserer Bestimmung zu fragen. Was macht unsere besondere, endliche Freiheit und Würde aus? Wie finden wir Orientierung für unseren Weg? Was gehört zu den Möglichkeiten und Grenzen der uns Menschen gegebenen Kreativität? Wie gehören für uns Zeit und Ewigkeit, Himmel und Erde zusammen? Ingo Klaer, geboren 1937 in Magdeburg, gestorben 2016 in Görlitz, hat sich in den vierzig Jahren seiner akademischen und kirchlichen Wirksamkeit diesen Grundfragen der Lehre vom Menschen und der Kulturtheorie gestellt. Er war fasziniert und besorgt zugleich angesichts dessen, was wir Menschen vermögen. Und er hat mit seiner ganzen theologischen Leidenschaft und Gelehrsamkeit dargestellt und entfaltet, wie wir unseren Platz in Natur und Kultur dankbar und demütig, im Vertrauen auf Gott und bewegt von seinem Geist verantwortlich wahrnehmen und ausgestalten können. Die hier postum vorgelegten Aufsätze und Vorträge geben einen Einblick in sein theologisches Lebenswerk. Sie lassen sich zugleich als eine in präzisen Einzeldarstellungen begegnende theologische Anthropologie lesen und gebrauchen. Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Veröffentlichungen von Ingo Klaer .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Einige Grundzüge theologischer Anthropologie .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Zuerst veröffentlicht in: Zum Mensch-sein berufen. Profil – Bedrohung – Berufung, Priesterweiterbildungskurs Neuzelle 17.–21. November 1986, Hrsg. Regens Matthias Kühn, 25–32 Mensch sein, Mensch werden, Mensch bleiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Zuerst veröffentlicht in: Vom Menschen. Die letzte Ringvorlesung der Kirchlichen Hochschule Naumburg mit einem Rückblick auf ihre Geschichte 1949–1993, Naumburger Verlagsanstalt 1993, 42–50 Weltgehalt und Weltoffenheit im Glauben an Gott den Schöpfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Vortrag, unveröffentlicht Gottes Schöpfung als Ermöglichung geschöpflicher Kreativität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Vortrag, 2007, unveröffentlicht Der Sinn der Gottebenbildlichkeit des Menschen im Kontext der Priesterschrift .. . . . . . . 56 Studie, 2002, unveröffentlicht Die Bibel als Zeugnis der Kommunikation zwischen Gott und den Menschen.. . . . . . . . . . 80 Vortrag, 2003, unveröffentlicht Leben in der Freiheit des Geistes. Vom differenzierten Verhalten zur Zukunft . . . . . . . . . . 98 Vortrag, 1986, unveröffentlicht Der Sinn der Endlichkeit, erörtert in Auseinandersetzung mit Paul Tillich .. . . . . . . . . . . . 113 Vortragsthesen, 1980, unveröffentlicht Leben in der Zeit. Zum Sinn der Zeit in theologischer Sicht .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121 Festvortrag beim Symposium zum 70. Geburtstag Ingo Klaers, 2007, unveröffentlicht „Dein Glaube hat dir geholfen“. Zur soteriologischen Bedeutung des Glaubens.. . . . . . . . . 134 Festvortrag auf dem Akademischen Festakt zum 70. Geburtstag von Prof. Dr. Martin Seils, 1997, unveröffentlicht Ist die Seele noch zu retten? Gedanken über Tod und Unsterblichkeit .. . . . . . . . . . . . . . . . 149 Vortrag, unveröffentlicht Das Gewissen, seine Bildung und sein Versagen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159 Wolf Krötke zum siebzigsten Geburtstag gewidmet, 2008, unveröffentlicht 6 Das persönliche Herzzentrum. Betrachtungen über die Bedeutung und die Verwendung des Wortes „Herz“ .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172 Vortrag, 2007, unveröffentlicht Ethische Besonderheiten der Lebensalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184 Rektoratsrede bei der Eröffnung des WS 1987, Naumburg, 13. Oktober 1987, unveröffentlicht Drei typische Haltungen der Älteren im Verhältnis zu Jüngeren .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198 Vortrag, 2007, unveröffentlicht Verwandlung – ein Aspekt paulinischer Anthropologie und Ethik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205 Vortrag, 2007, unveröffentlicht Gedanken über christliche Kulturkritik .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212 Martin Onnasch zum 65. Geburtstag; zuerst veröffentlicht in: Irmfried Garbe, Hrsg., Kirche im Profanen. Studien zum Verhältnis von Profanität und Kirche im 20. Jahrhundert. Festschrift für Martin Onnasch zum 65. Geburtstag, Greifswalder theologische Forschungen Bd. 18, Frankfurt a.M. 2009, 515–526 Der christliche Beitrag zur Kultivierung der Zeit .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223 Vortrag, unveröffentlicht Protestantismus und Musikkultur .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232 Zuerst veröffentlicht in: Musik und Kirche 1/2000, 22–33 Die Bedeutung der Musikkultur für die Gemeindeentwicklung im Protestantismus .. . . . 244 Zuerst veröffentlicht in: Musik und Kirche 2/2000, 74–78 Kirchenmusik und Bewegung .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250 Zuerst veröffentlicht in: Musik und Kirche 3/2000, 146–150 Sprache und Musik. Hören – sprechen – singen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256 Zuerst veröffentlicht in: Musik und Kirche 4/2000, 214–218 Musik in der Seelsorge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262 Zuerst veröffentlicht in: Musik und Kirche 5/2000, 284–288 Musik als gestaltete Verkündigung .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268 Zuerst veröffentlicht in: Musik und Kirche 6/2000, 356–360 Predigt am 19. Sonntag nach Trinitatis, Jeremia 17, 14 und Markus 1,32–39 .. . . . . . . . . . 273 unveröffentlicht

1 x 'Mensch sein, Mensch werden, Mensch bleiben. Aufsätze und Vorträge.' bestellen

Eifler, Gottfried; Rößler, Dietmar (Hrsg.)
Oberseifersdorf
Geschichte und Geschichten 1267-2017

15,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Oberseifersdorf

In über 750 Jahren Dorfgeschichte haben sich viele interessante Dinge zugetragen. Außerdem ist unser Dorf landschaftlich und architektonisch durchaus reizvoll. Mit Geschichten rund um Oberseifersdorf will dieses Buch das deutlich machen. In über zwei Jahren Arbeit wurden unterschiedlichste Texte und Informationen zusammengetragen. Erfreulich viele Heimatfreunde berichteten, schrieben auf und stellten Informationen und zahlreiche Bilder bereit.

1 x 'Oberseifersdorf' bestellen

Carl Gottlob Moráwek 1816-1896
Gärtner, Heimatforscher, Volksbildner

8,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Carl Gottlob Moráwek 1816-1896

Carl Gottlob Moráwek (1816–1896) arbeitete als Kunstgärtner und hatte sich autodidaktisch zum Geschichtsforscher fortgebildet, dem die Stadt Zittau und ihre Umgebung sehr am Herzen lag. Er gab sein Wissen durch zahlreiche Publikationen und sein Wirken im Arbeiter-Bildungs-Verein an die Zittauer Bürgerschaft und interessierte Oberlausitzer weiter. Der Band beinhaltet: Steffen Gärtner: Vorwort Uwe und Daniela Kahl: Carl Gottlob Moráwek. Ein Lebensbild des großen Zittauer Geschichtsforschers Carl Gottlob Moráwek Carl Gottlob Moráwek: Der Breiteberg zwischen Bertsdorf und Hainewalde (bei Zittau); Geschichte der Gartenstraße, früher Sandgrube genannt. (Eine vorstädtische Gasse); Der Comthurhof in Zittau. Ein Vortrag, gehalten daselbst am 600 jährigen Jubiläum den 7. und 15. Januar 1885

1 x 'Carl Gottlob Moráwek 1816-1896' bestellen

Kügler, Martin / Wierzchucka, Justyna
Barockes Glas aus Schlesien / Śląskie szkło barokowe

17,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Barockes Glas aus Schlesien / Śląskie szkło barokowe

Zu den schönsten Produkten des Kunsthandwerks, die je in Schlesien hergestellt wurden, gehören unzweifelhaft die geschliffenen und geschnittenen Gläser der Barockzeit aus dem Hirschberger Tal. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts entwickelte Techniken führten zu einer Blüte der Glasherstellung und -veredlung und machten Glas aus Schlesien weltberühmt. Mit der großen Vielfalt der Formen und der Motive wie Stadt- und Landschaftsansichten, Wappen, Emblemata, religiöse, militärische und allegorische Szenen wie auch Darstellungen von Handwerken und des Handels bis hin zu Erotika fanden die Gläser guten Absatz in ganz Europa. Erstmals werden hier über 150 barocke Gläser in den Sammlungen des Museum Karkonoskie w Jeleniej Górze / Riesengebirgsmuseum Hirschberg und des SchlesischenMuseumzu Görlitz vorgestellt. Szlifowane i rytowane szkła z okresu baroku powstałew Kotlinie Jeleniogórskiej należą bezwątpienia do jednych z najpiękniejszych wyrobów rzemiosła artystycznego, jakie kiedykolwiek wyprodukowano na Śląsku. Rozwój techniki w drugiej połowie XVII wieku doprowadził do rozkwitu produkcji i zdobienia szkła, tym samym śląskie szkła stały się znane na całym świecie. Duża różnorodność form i motywów: przedstawienia miast i krajobrazów, herby, emblematy, tematyka religijna, scenymilitarne i alegoryczne, jak również przedstawienia rzemiosła i handlu aż po erotykę sprawiały, że szkła te znajdowaływielu nabywcówwcałej Europie. Po raz pierwszy zostało przedstawione ponad 150 szkieł barokowych ze zbiorów Muzeum Karkonoskiego w Jeleniej Górze oraz Muzeum Śląskiegow Görlitz.

1 x 'Barockes Glas aus Schlesien / Śląskie szkło barokowe' bestellen

Herrmann, Constanze
Das Physikalische Kabinett zu Görlitz und das wissenschaftliche Vermächtnis des Adolph Traugott von Gersdorf

60,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Das Physikalische Kabinett zu Görlitz und das wissenschaftliche Vermächtnis des Adolph Traugott von Gersdorf

Das Görlitzer Physikalische Kabinett ist eine Sammlung historischer physikalischer Geräte und Instrumente aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sie diente ursprünglich der Naturforschung. Die Betrachtungen in diesem Band sind interdisziplinär angelegt. Zum einen werden mittels Physik und Technik Aufbau, Funktionsweise und Aufgabe der Geräte aus den Bereichen Elektrostatik, Aerostatik, Magnetismus, Optik, Zeit- und Distanzmessung sowie Meteorologie beschrieben und wissenschaftsgeschichtlich eingeordnet. Ergänzend dazu werden die mit den Geräten tatsächlich praktizierten Forschungen, insbesondere auf den Bereichen Elektrizität der Atmosphäre, Blitzschutz, Lichtenbergsche Figuren und Medizin, erläutert und ausgewertet. Zum anderen liegt der Fokus auf der Person des Universalgelehrten Adolf Traugott von Gersdorf als dem Gründer und Betreiber des Physikalischen Kabinetts, dem ihm persönlich nahe stehenden Personenkreis sowie der zeitrelevanten geschichtlichen und intellektuellen Situation in der Oberlausitz. Zudem werden der Wissenstransfer und sein europaweit verzweigtes Gelehrten-Netzwerk näher beleuchtet, darunter seine reiche Korrespondenz, die Verbindungen zu Universitätsprofessoren, Mitgliedern wissenschaftlicher Gesellschaften oder Instrumentenmachern.

1 x 'Das Physikalische Kabinett zu Görlitz und das wissenschaftliche Vermächtnis des Adolph Traugott von Gersdorf' bestellen

Isermann, Thomas
O Sicherheit, der Teufel wartet deiner!
Jacob Böhme-Lektüren

36,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


O Sicherheit, der Teufel wartet deiner!

Lässt sich das, was Jacob Böhme in seiner Zeit bedeutete, für uns in wenigen Sätzen und in unseren Worten Zusammenfassen? Vielleicht so: Ihm zufolge leben wir Menschen nicht jeder für sich allein, sondern alles um uns herum „lebt“. Die vielen Augen, o in seinen Werken symbolisch abgebildet, sind die Augen, mit denen uns heute die Tiere anblicken, die Wälder und Flüsse, die Berge, auch die Städte, die Mega-Cities, die Hochhausschluchten, mit Tränen die Kriege, die Katastrophen, die Vertreibungen. All diese Blicke auf uns, auf unser Gewissen, wir ein Wesen, das wir „Erde“ nennen können, „Natur“, „Ganzheit“, gleichviel: Wir sind nicht die einzigen Wesen, die das Wörtchen „Leben“ für sich beanspruchen können. Lesen wir einmal ein paar Seiten Jacob Böhme, und ersetzen wir, wo es geht, das Wörtchen „Gott“ durch das Wort „Leben“ oder durch das Wort „Sinn“: Dann wird die Richtung klar, wo die Lesbarkeit dieses Naturphilosophen heute liegen könnte. Bei Amazon ist dieser Titel nicht gelistet, trotzdem ist er aber über den Buchhandel oder den Verlag lieferbar.

1 x 'O Sicherheit, der Teufel wartet deiner!' bestellen

Neuzeller Studien 5

15,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Neuzeller Studien 5

Inhalt Zum Geleit  4 Winfried Töpler Das Kreuz des Schmerzes in der Stiftskirche Neuzelle  5 Winfried Töpler Fotografische Ansichten von Neuzelle vor 1892  13 Winfried Töpler (Bearbeiter) Frühe Chroniken und Berichte über das Kloster Neuzelle aus dem 16. und 17. Jahrhundert  37 Abraham Gast Nomina Abbatum Monasterii Novaecellensis 1629  48 Winfried Töpler Der „herrschaftliche Kornschreiber und berühmte Kompositeur“ Sigismund Grabe (1731–1808) beim Kloster Neuzelle  68 Winfried Töpler Der ursprüngliche Aufstellungsort des Heiligen Grabes von Neuzelle 77 Winfried Töpler (Bearbeiter) Die Inventarisierung des Klausurgebäudes Neuzelle 1817  86 Winfried Töpler Das Klausurgebäude Neuzelle 1817   162 Winfried Töpler Das Eigentumsrecht der Katholischen Kirchengemeinde Neuzelle am Inventar der früheren Klosterkirche und Stiftskirche Neuzelle 180 Buchbesprechnungen  210 Literaturhinweise und Tonträger 212

1 x 'Neuzeller Studien 5' bestellen

Goethe, Johann Wolfgang
Reineke Fuchs mit Zeichnungen von Oswald Jarisch

35,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Reineke Fuchs mit Zeichnungen von Oswald Jarisch

Der in Zittau geborene Oswald Jarisch, dessen Leidenschaft für Zeichnung, Malerei und die Natur sich schon im Kindesalter zeigte, ließ sich in seiner Heimatstadt zunächst zum Flachglasmaler ausbilden. Nach Jahren der Wanderschaft in Süddeutschland und zwischenzeitlicher Rückkehr nach Zittau begann er 1925, unterstützt vom Zittauer Textilfabrikanten Hermann Schubert, ein Studium an der Dresdner Kunstakademie und genoss dort, mit besonderem Blick auf die Porträt- und Figurenmalerei, die Lehre bei Richard Müller, Ferdinand Dorsch und Max Feldbauer. 1927 ging er nach München und wurde Privatschüler bei Edmund Steppes. Von diesem Landschaftsmaler bekam Jarisch wohl wichtige Impulse für seine Märchendarstellungen, die ihm in der Folge reichlich Anerkennung brachten. Nach Lebensstationen auf der Schwäbischen Alb, einer Landschaft, die mit ihrer Vielfältigkeit seinem Drang zu Studien in der Natur entgegenkam, und im thüringischen Mühlhausen als freischaffender Künstler, kehrte er 1934 in die heimatliche Oberlausitz zurück. Der hier folgende Lebensabschnitt bescherte ihm, auch von außerhalb, umfangreichere Aufträge im Bereich der baugebundenen Kunst wie die Gestaltung von Glasmalereifenstern und Wandmalereien, die ihm das harte Leben als Künstler mildern halfen. Die Einberufung im Jahre 1941 zur Wehrmacht und damit zum Kriegsdienst an der Ostfront schnitt tief in seinen Lebensweg ein. Seine akademische Ausbildung im Bereich der bildenden Kunst qualifizierte ihn dort für den Einsatz als Kriegsmaler. Gegen Kriegsende in sowjetische Gefangenschaft geraten, konnte er im Lager im lettischen Mitau, da die sowjetischen Offiziere dort seine künstlerischen Begabungen erkannten, gemeinsam mit anderen Malern in einer Kunstmalerwerkstatt arbeiten. Hier fertigte er insbesondere Porträts dieser Offiziere und von deren Angehörigen, auch Kopien von Werken berühmter russischer Meister, und konnte so aus seiner dadurch auch materiell etwas gehobenen Position heraus seinem von einer schweren Krankheit gezeichneten Künstlerkollegen Willy Müller-Lückendorf bei dessen Genesung beistehen. Hier in der Gefangenschaft entstanden auch, wohl zumeist in den Nachtstunden, beeindruckende und berührende grafische Blätter zum Themenkreis Krieg und Gefangenschaft, daneben die Illustrationsfolge zu Goethes „Reineke Fuchs“. Diese Federzeichnungen konnte er bei seiner Rückkehr in die Heimat 1948 mit nach Hause bringen, fand aber in dieser von Nöten geprägten Zeit leider keinen Verlag für seine Reineke-Zeichnungen. Oswald Jarisch starb 1979 in Eberswalde. Mehr als hundert Federzeichnungen umfasst die Illustrationsreihe von Oswald Jarisch zu Goethes „Reineke Fuchs“, einhundertundelf zeigt dieses Buch. Insgesamt sind einhundertunddreizehn Blätter bekannt, einschließlich derjenigen, wovon es zwei oder auch drei Versionen gibt. Möglicherweise sind solche, und auch einige wenige andere Blätter, später, in der Zeit nach der Kriegsgefangenschaft, entstanden. Etwa siebzig Jahre lang verbrachten die Blätter in Mappen und wurden nur sehr selten, und dann auch nur vereinzelt und in Auswahl, ans Licht geholt und der Öffentlichkeit zu Gesicht gebracht, harrten so ihrer Vereinigung mit dem Goetheschen Text. Hohe Zeit war es, dass diese nun vollzogen wurde, denn Oswald Jarisch standen in der Kriegsgefangenschaft für seine Arbeiten nur mindere Papierqualitäten zur Verfügung, so dass sich verschiedene Blätter nun nicht mehr im besten Zustand befinden.

1 x 'Reineke Fuchs mit Zeichnungen von Oswald Jarisch' bestellen
 
Parse Time: 0.427s