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Der Verlag wurde 1995 gegründet. Das Verlagsprofil umfasst regional schwerpunktmäßig die Ober- und Niederlausitz, Sachsen, Schlesien und die benachbarten Landschaften. Ohne ganz enge thematische Begrenzung liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf den Themen Geschichte, Kunst, Architektur, Archäologie, Denkmalpflege, Museum und Regionales.
Neben wissenschaftlichen Reihen, wie Beiheften zum Neuen Lausitzischen Magazin, Zeitschriften, wie den Zittauer Geschichtsblättern oder dem Görlitzer Magazin, entstanden zahlreiche Bände, deren Themenbreite von der Kunstwissenschaft bis zum Sport reicht.

Neben den eigentlichen verlegerischen Tätigkeiten besorgt der Verlag als Service sämtliche Arbeiten im Bereich der Druckvorstufe bis hin zu belichtungsfähigen Dateien.

Bereits seit 2002 ist der Verlag jährlich auf der Leipziger Buchmesse vertreten.

Der Verlag hat seinen Sitz in 02826 Görlitz, Lunitz 5.

Für die Zeit vom 1. Juli 2020 bis 31.12.2020 gelten die geänderten Mehrwersteuersätze von 5 bzw. 16 %. Die Buchhandelspreise werden nicht geändert.

Neuerscheinungen

Kasparick, Hanna / Pietz, Hans-Wilhelm
Reinhold Pietz (1921–1976)
Ein Theologe im Zeitalter des Totalitarismus

27,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Reinhold Pietz (1921–1976)

Reinhold Pietz wäre im April 2021 einhundert Jahre alt geworden. Diesem Anlass verdankt sich der vorliegende Rückblick auf sein Leben und die Entwicklung seiner Theologie in den zwei deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts. Nachgezeichnet werden die Begegnungen und Einsichten, durch die Reinhold Pietz zur Veränderung seines Denkens und seines Tuns gebracht wurde: Der in einer durch intensive persönliche Frömmigkeit geprägten Familie Aufgewachsene folgte als Hitlerjunge, Soldat und Offizier der Wehrmacht bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs dem Anspruch des nationalsozialistischen Regimes. Schwer verwundet überlebte er den Krieg und entschloss sich dazu, Theologie zu studieren und in den Dienst der evangelischen Landeskirche zu treten. Von ihr ließ er sich 1952 aus dem Westteil der Stadt nach Ost-Berlin rufen. In der DDR stellte er sich mutig der politisch geforderten Abgrenzung, dem Gewissenszwang, einer neuen Militarisierung sowie der willigen Anpassung an die SED-Herrschaft mit ihrer doktrinären Ideologie entgegen. Gottes Wort erneuert und befreit; diese Erfahrung bestimmte ihn und er gab sie an den verschiedenen Arbeitsorten als theologischer Lehrer, als Prediger und in der Kirchenleitung weiter.

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Tietz, Anke
Tietz, Anke: Wissen, Material und Praktiken in den Geowissenschaften der Frühen Neuzeit
Die Objekte der Schweizer Reise des Adolf Traugott von Gersdorf 1786 und die Fernzusammenarbeit bis 1807

30,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Tietz, Anke: Wissen, Material und Praktiken in den Geowissenschaften der Frühen Neuzeit

Klappenbroschur, Abbildungen / Gegenstand dieser Arbeit sind die Geowissenschaften in jener Entwicklungsphase, die im 19. Jahrhundert in eine eigenständige und universitär etablierte naturwissenschaftliche Disziplin mündete. Für diese als Fallstudie angelegte Untersuchung bilden die Schweizer Reise des Adolf Traugott von Gersdorf (1744–1807) im Jahr 1786 sowie die darauf aufbauende Fernzusammenarbeit bis 1807 den Ausgangspunkt. Aus der bislang eher seltenen Perspektive eines privaten Akteurs wird anhand der überlieferten Sammlungsmaterialien sowie handschriftlicher Quellen nach den Praktiken des Wissenserwerbs, der Wissensakkumulation und des Wissenstransfers gefragt. Objekte und Sammlungen werden erstmals in ihrem Kontext zu den kollektiv verfolgten prozessbezogenen geowissenschaftlichen Erkenntnisinteressen dargestellt. Dabei wird der Zusammenhang zwischen den Besonderheiten des geowissenschaftlichen Forschungsgegenstands und den daraus (selbst für Publikationen) resultierenden Herausforderungen aufgezeigt, deren Überwindung innerhalb der Scientific Community voraussetzend für die Ableitung allgemeingültiger Aussagen und Theorien war. Die Arbeit ist an der Schnittstelle von Geowissenschaften und historischer Forschung zu verorten und liefert sowohl einen Beitrag für die frühe Geschichte der Geowissenschaften, als auch für die Sammlungs- und Wissensgeschichte.

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Michael Schlitt, Jan Bade, Jens Meyer
Sachsens historische Apfelsorten
Beschreibung – Abbildungen – Erhalt

26,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Sachsens historische Apfelsorten

In diesem Buch werden 50 historische Apfelsorten vorgestellt, die früher in Sachsen weit verbreitet waren. Jede Sorte wird auf einer Seite mit ihren wesentlichen Merkmalen fotografisch abgebildet. Auf jeweils einer zweiten Seite gibt es eine detaillierte Beschreibung der Sorten, ergänzt mit Angaben zu deren Reifezeit und Haltbarkeit, ihren Ansprüchen an einen Standort und ihre Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Hinzu kommen Hinweise zu Nutzungsmöglichkeiten der verschiedenen Sorten und zu deren Verträglichkeit für Apfelallergiker. Das Buch richtet sich an ein breites Spektrum von Interessierten: Wer auf der Suche nach einer geeigneten alten Apfelsorte für den Hausgarten oder die Obstwiese ist, wird hier ebenso fündig wie Obstliebhaber, die ihre Obstsortensammlung ergänzen möchten. Baumschulen finden in diesem Buch Entscheidungshilfen zur Vermehrung von Sorten. Und Kommunen und Landschaftspflegeverbände erhalten hier Empfehlungen für den Anbau besonders robuster Sorten.

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Jansen, Claudia
Ursache & Wirkung
Grafik in der DDR aus der Sammlung Nowoisky

10,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Ursache & Wirkung

In diesem Katalog wird eine private Kunstsammlung vorgestellt, die einen wichtigen Beleg dafür liefert, wie beinahe jede und jeder Interessierte sich mit Kunst umgeben könnte. Nach einer Erläuterung zur Auswahl der Werke und deren Einteilung nach Kunsthochschulen wird ein Überblick über die Rolle der Grafik in der DDR in den 1970er und 1980er Jahren gegeben. Dem Abbildungsteil steht jeweils eine kurze Geschichte der Kunsthochschulen Berlin, Dresden, Halle/Saale und Leipzig voran. Die vorgestellten Grafiken sind chronologisch nach Studienzeiten gegliedert. Gezeigt werden Werke von Leonore Adler, Kerstin Alexander, Gerhard Altenbourg, Theo Balden, Bärbel Bohley, Claudia Borchers, Roland Borchers, Carlfriedrich Claus, Fritz Cremer, Sabine Curio, Klaus Dennhardt, Andreas Dress, Birgit Duschek, Antje Fretwurst-Colberg, Ellen Fuhr, Dieter Goltzsche, Eberhard Göschel, Sabine Grzimek, Hertha Günther, Klaus Hähner-Springmühl, Angela Hampel, Heidrun Hegewald, Bernhard Heisig, Karl-Georg Hirsch, Günther Huniat, Petra Kasten, Gitta Kettner, Rolf Kurt, Werner Liebmann, Wolfgang Mattheuer, Arno Mohr, Alexandra Müller-Jontschewa, Maja Nagel, Hermann Naumann, Ronald Paris, Annette Krisper-Beslic, Uwe Pfeifer, Dagmar Ranft-Schinke, Arno Rink, Frank Ruddikeit, Willi Sitte, Volker Stelzmann, Klaus Süß, Gudrun Trendafilov, Werner Tübke, Max Uhlig, Claus Weidensdorfer, Erich Wellhöfer, Josef Wetzl, Winfried Wolk, Baldwin Zettel

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Bobková, Lenka / Velička, Tomáš / Holá, Mlada / Zdichynec, Jan
Johann von Görlitz
Der dritte Sohn Karls IV.

28,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Johann von Görlitz

Die Herrscher aus dem Hause Luxemburg, die mehr als ein Jahrhundert lang an der Spitze der europäischen Politik aktiv gewesen waren, gehörten und gehören zu beliebten Themen der Historiografie. Größte Aufmerksamkeit zog stets der römische Kaiser und böhmische König Karl IV. auf sich. Von Karls Söhnen sind vor allem Wenzel IV. und Sigismund bekannt, weniger Aufmerksamkeit bei den Historikern fand stets Johann, der dritte Sohn, den auch die Öffentlichkeit nahezu vergessen hat. Dies ist allein schon dadurch zu verstehen, dass ihm nur eine kurze Lebenszeit bemessen war. Johann starb bereits wenige Monate vor seinem 26. Geburtstag, in der Nacht zum 1. März 1396. Von seinem Vater erhielt er den Titel Herzog von Görlitz und ist dadurch als Johann von Görlitz in die Geschichte eingegangen. Auf der politischen Bühne begann er nach der Mitte der 1380er Jahre zu agieren. Während des folgenden Jahrzehnts war er politisch in seinen Herrschaftsgebieten aktiv, aber auch im Zentrum Böhmens an der Seite König Wenzels IV. Der kurzfristige Einfluss Johanns von Görlitz auf die Politik ist jedoch in Vergessenheit geraten, da sie in eine turbulente Zeit fiel, die von der Absetzung Wenzels IV. vom Reichsthron sowie von den stärker werdenden Reformationsbewegungen, die in die hussitische Revolution mündete, geprägt war. Auch für die Geschichte der Stadt Görlitz und ihres Umlands blieb Herzog Johann lange Zeit eher eine Episode und wurde gewissermaßen erst von den dortigen Historikern der Aufklärungszeit „neuentdeckt“. Ziel dieser Publikation ist es, den dritten Sohn Karls IV. und sein Schicksal neu zu betrachten, seinen Lebensweg zu verfolgen und seine Rolle im politischen Spiel während der ersten zwei Jahrzehnte der Herrschaft Wenzels IV. und in der Geschichte der Nebenländer der Böhmischen Krone, an deren Verwaltung Johann beteiligt war, zu bestimmen. Der Fokus liegt auf der Ausgestaltung der Macht, auf dem Görlitzer Hof sowie auf seinem Auftreten am Prager Hof. Zugleich wird auf allgemeine Züge der Herrschaft Wenzels IV. sowie auf die Beziehungen zwischen den Söhnen und Neffen Karls IV. hingewiesen. Dabei sind wir von den Quellen jener Zeit ausgegangen und haben versucht, die Rezeption Johanns von Görlitz als Person sowohl in der „einheimischen“ Görlitzer und Oberlausitzer Historiografie festzuhalten, als auch in der böhmischen Historiografie, die auch der neueren Geschichtsschreibung als Quelle diente. Die Übersicht zu den heute noch auffindbaren Schriftstücken Johanns bildet einen untrennbaren Bestandteil des Textes.

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Wessig, Wolfgang
Gute Meister zweiten Ranges
Gesammelte Aufsätze, Manuskripte und Briefe

20,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Gute Meister zweiten Ranges

Vor Jahren hatte Wolfgang Wessig in einem Gespräch geäußert, dass er plane, eine Auswahl seiner meist verstreut publizierten Aufsätze, bislang unveröffentlichte Vorträge sowie den Briefwechsel mit der aus Görlitz stammenden jüdischen Kinderbuchautorin Mira Lobe zu veröffentlichen und ob ich als Verleger daran interessiert wäre. Thematische Schwerpunkte sollten das Görlitzer Theater und die Görlitzer Literatur sein. Wobei Görlitzer in diesem Fall auch für die Oberlausitz und Niederschlesien steht. Neben zusammenfassenden Beiträgen zur Theater- und Literaturgeschichte sollten Werner Finck, Gerhard Hauptmann, Herbert von Hoerner, Ludwig Kunz, Heinrich Laube, Mira Lobe, Friedrich Andreas (Ascher) Meyer, Werner Milch, Paul Mühsam, Adam Puschman, Lisa Tetzner, Felix A. Voigt, Willi Wolfradt und Johannes Wüsten im Mittelpunkt der Beiträge stehen. Unübersehbar kommt den jüdischen Schriftstellern Ludwig Kunz und Mira Lobe sowie dem Maler und Schriftsteller Johannes Wüsten eine besondere Bedeutung zu. Bedauerlicherweise gelang es nicht, das Projekt zügig in die Wege zu leiten und zur Voll­endung zu bringen. Mit dem Tot von Wolfgang Wessig schien auch das Publikationsprojekt sein Ende gefunden zu haben. Es ist das Verdienst von Ursula Wessig, der Witwe Wolfgang Wessigs, das Thema erneut aufgegriffen zu haben. Gemeinsam mit dem Verlag erfolgte die Sichtung der nachgelassenen Manuskripte und die Auswahl für diese Publikation. Es besteht Klarheit darüber, dass vor allem bei den Vortragsmanuskripten keine oder zumindest keine wissenschaftlich belastungsfähigen Quellenangaben zu finden waren. Trotzdem erfolgte die Aufnahme einiger der Manuskripte in diesen Band, andere wurden verworfen. Vorwort (Gunter Oettel) _ 7 Biografischer Abriß_ 8 Zukunft in der Vergangenheit Görlitzer Ansichten_ 9 Deutschlands erste Renaissancestadt_ 22 Der „Schlesische Zyklus“ Ein Görlitzer Theaterprojekt 1941–1944 _ 23 Stadttheater Görlitz – Chronik eines Provinztheaters _ 37 Brief Wolfgang Wessigs an den Sohn von Rolf Prasch _ 62 „Gute Meister zweiten Ranges“ Eine Literaturgeschichte der Region_ 63 Mitt Lust so wiel ich singen Zum 400. Todestag des Görlitzer Meistersängers Adam Puschman_ 86 Zwischen Revolte und Resignation Zum 200. Geburtstag Heinrich Laubes 2006 _ 88 Ich habe mich ganz auf Hauptmann geworfen … Zur Erinnerung an Felix A. Voigt (1892–1962) _ 90 Ulk als Protest Werner Finck _ 92 Herbert von Hoerner – ein baltendeutscher Schriftsteller in Görlitz _ 95 Fruchtbare Begegnungen. Zwei Porträts _ 97 „Die Lebenden“ – das Projekt des Ludwig Kunz (1900–1976) _ 98 Stationen – der Kulturzionist Friedrich Andreas (Ascher) Meyer (1888–1978) _ 106 Confessio Ein Porträt des Görlitzer Kulturzionisten Friedrich Andreas (Ascher) Meyer (1888–1978)_ 115 Ein Ludwig-Meidner-Konvolut im Ludwig-Kunz-Archiv der Städtischen Kunstsammlungen Görlitz_ 129 6 Der Stern Davids (1949) Ein unveröffentlichtes Schauspiel von Paul Mühsam_ 137 Abraham Schlonski / Avraham Shlonsky _ 146 Eine namhafte Zittauerin Das Märchen und Lisa Tetzner_ 147 Ein Abend mit Gerhart Hauptmann in Görlitz _ 150 „Literarische Provinz“ – Görlitz 1922/23 _ 162 Mira Lobe – Wolfgang Wessig Ein Briefwechsel 1991/92 _ 171 „Herkunft aus der Peripherie“ Hilde Mirjam Rosenthal, Görlitz _ 201 Mira Lobes „Insu-Pu“ (1948) – ein Klassiker der israelischen Kinderliteratur _ 210 Vermittler Der Literaturhistoriker Werner Milch _ 218 Brief an Micha Labbé Ludwig-Kunz-Biographie_ 220 Ludwig Kunz _ 223 Wüsten, Johannes (Ps : Peter Nikl, Walter Wyk) _ 225 Vaterland Prag Johannes Wüsten 1934–1938 _ 228 Bücher haben ihr Schicksal Johannes Wüstens Rübezahl-Roman _ 247 Johannes Wüsten und die American Guild _ 256 „Das scheint sicher“ Über zwei gesicherte und ein fragliches Pseudonym des Malers, Dramatikers und Romanciers Johannes Wüsten _ 263 „Simplicus“ – Das Gesicht des Dritten Reiches _ 266 Hinweise zu Johannes Wüsten _ 269 Dr. Willi Wolfradt – Ein biographisches Porträt _ 273 Wolfgang Wessig _ 276

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