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Der Verlag wurde 1995 gegründet. Das Verlagsprofil umfasst regional schwerpunktmäßig die Ober- und Niederlausitz, Sachsen, Schlesien und die benachbarten Landschaften. Ohne ganz enge thematische Begrenzung liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf den Themen Geschichte, Kunst, Architektur, Archäologie, Denkmalpflege, Museum und Regionales.
Neben wissenschaftlichen Reihen, wie Beiheften zum Neuen Lausitzischen Magazin, Zeitschriften, wie den Zittauer Geschichtsblättern oder dem Görlitzer Magazin, entstanden zahlreiche Bände, deren Themenbreite von der Kunstwissenschaft bis zum Sport reicht.

Neben den eigentlichen verlegerischen Tätigkeiten besorgt der Verlag als Service sämtliche Arbeiten im Bereich der Druckvorstufe bis hin zu belichtungsfähigen Dateien.

Bereits seit 2002 ist der Verlag jährlich auf der Leipziger Buchmesse vertreten.

Der Verlag hat seinen Sitz in 02826 Görlitz, Lunitz 5.


Neuerscheinungen

Bauer-Helpert, Sabine
Görlitzer Spaziergänge
Eine Neubürgerin entdeckt ihre Stadt

9,80 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Görlitzer Spaziergänge

Da kommt eine zurück in die Oberlausitzer Heimat – aber gleichzeitig in eine ihr noch unbekannte Stadt. Wird sie sich wieder einwurzeln können? ‚Gierig auf Görlitz‘ spaziert sie umher. Entdeckt am Rande der großen Sehenswürdigkeiten viele kleine Dinge, die nicht sofort ins Auge fallen. Kommt mit Leuten ins Gespräch, hört und lernt. Recherchiert in der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften. Verbindet, was sie beobachtet und erfahren hat, mit dem Leben von Menschen, die früher hier gewirkt haben und mit der Geschichte der Stadt. Spart auch dunkle Kapitel nicht aus. Verknüpft Sachliches mit Persönlichem und präsentiert überraschende Querverweise. „Aha!“, mag man beim Lesen sagen. Und die Autorin kann schließlich resümieren: „Jetzt bin ich drheeme!“ Neugierige Görlitzer erfahren, wie ihre Stadt eine Zugezogene in ihren Bann schlägt – und vielleicht auch manches, was sie noch nicht wußten. Und Besucher der Europastadt Görlitz finden eine spannende Ergänzung zu den üblichen Touristenwegen.

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Heinze, Helga / Klein, Holger / Krabath, Stefan
Muskauer Steinzeug
Handwerk und Industrie

55,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Muskauer Steinzeug

Das vorliegende Buch beleuchtet mit der Stadt Muskau und dem Gebiet der heute zu Polen gehörenden Orte Triebel (Trzebiel), Teuplitz (Tuplice), Jocksdorf (Jagłowice) und Zibelle (Niwica), die Entwicklung der zwei großen Steinzeugzentren in der geologischen Formation des Muskauer Faltenbogens, die unter dem Terminus Muskauer Steinzeug zusammengefasst werden. Beginnend mit der Innungsgründung 1596 erstreckt sich der zeitliche Rahmen bis zur Gegenwart und zeigt dabei den Übergang vom Handwerk zur Produktion von technischem Steinzeug auf. Es stehen nicht nur die vielen Keramikerzeugnisse im Fokus, sondern auch die Töpfer in ihrem Arbeits- und Lebensumfeld. Dieses Buch richtet sich sowohl an Wissenschaftler, als auch an Heimatforscher und Sammler. Es möchte die einst bedeutende und fast 400-jährige Tradition der Keramikherstellung aufzeigen und für die Nachwelt erhalten, denn davon zeugen heute noch Exponate in Museen und privaten Sammlungen.

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Sachsens historische Obstsorten
Geschichte – Sortenbeschreibung – Erhalt

25,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Sachsens historische Obstsorten

In Sachsen gab es über Jahrhunderte hinweg jeweils mehr als hundert verschiedene Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumensorten. Diese Sorten wurden in Sachsen gezüchtet oder durch Zufall gefunden. Zahlreiche Obstsorten wurden auch aus anderen deutschen und sogar aus vielen europäischen Regionen nach Sachsen eingeführt. Die vorliegende Publikation stellt ausführlich die Geschichte dieser historischen Obstsorten Sachsens dar. Dabei wird sowohl auf die derzeit noch vorhandenen als auch auf die verschollenen sächsischen Obstsorten hingewiesen. 25 Apfel-, 11 Birnen-, zwei Pflaumen- und vier Kirschsorten die aus Sachsen stammen, werden ausführlich vorgestellt. Dabei gibt es jeweils eine detaillierte Beschreibung der wesentlichen Merkmale dieser Sorten. Zudem werden fotografische Abbildungen dieser Sorten aus unterschiedlichen Perspektiven gezeigt. In einem weiteren Teil des Buches werden diejenigen Sorten aufgeführt, die in eine Sammlung historischer Obstsorten Sachsens, ein „POMARIUM SAXONICUM“, aufgenommen werden sollten. Der Erhalt dieser Sorten ist besonders dringlich, weil es viele dieser Sorten nur noch in wenigen Exemplaren gibt. In Ostritz und an einigen anderen Orten in Sachsen wird derzeit bereits am Aufbau eines solchen POMARIUMS gearbeitet. Auch darüber informiert diese Publikation. Der Anhang enthält Hinweise auf den Bezug von Edelreisern der aufgeführten noch vorhandenen Obstsorten sowie auf Baumschulen, die sich auf historische Obstsorten spezialisiert haben.

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Friedrich, Bernd-Ingo
Historische Briefbeschwerer – Paperweights aus Brandenburg und Sachsen

25,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Historische Briefbeschwerer –  Paperweights aus Brandenburg  und Sachsen

Die hier in diesem Buch vorgestellten „geschundenen“, das heißt in den Arbeits­pausen oder nach Feierabend hergestellten Briefbeschwerer gehören mit zum Prächtigsten, was die Glasmacherkunst hervorgebracht hat. Angesichts des wenigen und zudem ziemlich groben Werkzeugs, das ein Glasmacher benutzte, bleibt einem nur übrig sich zu wundern und zu staunen angesichts der Vielfalt und Schönheit solcher eilig fabrizierten Kunststücke. Colette de Jouvenel, Tochter der französischen Schriftstellerin Colette, einer leidenschaftlichen Sammlerin der bunten Glaskugeln, schrieb über deren Schöpfer: „Wer die Fähigkeit besitzt, Smaragde, Rubine und Saphire aus Glas entstehen zu lassen, der Farbtöne festhält, die in der Natur nur flüchtig vorkommen, der reale und irreale Formen und Farben in ein Objekt, nicht größer als unser Handteller, magisch einzuschließen vermag, der ist vielleicht nur ein bescheidener Zauberer, aber er ist ein Zauberer.“

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Gürlach, Michael
Napoleon I. in Görlitz und Umgebung
Eine Spurensuche

8,80 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Napoleon I. in Görlitz und Umgebung

Unsere Region hat neben der wunderschönen Görlitzer Altstadt noch vieles mehr zu bieten. Wir leben in einer Gegend, in der Geschichte vielerorts noch immer allgegenwärtig ist. Gehen Sie mit diesem Buch auf die Reise in die Vergangenheit, verfolgen Sie die Spuren von Napoleon, erleben Sie wie nah der große Feldherr uns einst war.

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Haaser, Ines / Wenzel, Kai
Unerhört
Expressionismus in Görlitz

15,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Unerhört

Unerhört war der Expressionismus, als er sich nach dem Ersten Weltkrieg in Görlitz etablierte. Revolution, neue Republik und Wirtschaftskrise zwangen die überwiegend konservative Bürgerschaft der Neißestadt, sich politisch und kulturell neu zu orientieren. Zumindest für einen Teil vermochte der Expressionismus, die entstandenen Lücken zu füllen. Gleichzeitig begannen sich die Görlitzer Künstlerinnen und Künstler zu organisieren und gemeinsam regelmäßige Ausstellungen zu veranstalten. Begegnete das hiesige Publikum ihren Werken anfangs noch mit Ablehnung, so änderte sich dies binnen weniger Jahre. Görlitz wurde in den Jahren der Weimarer Republik zu einem überregional bedeutenden Ort des Expressionismus. Zu den wichtigsten Protagonisten der expressionistischen Kunstszene in der Neißestadt gehörten Künstler wie Fritz Neumann-Hegenberg, Joseph Anton Schneiderfranken, Willy Schmidt, Johannes Wüsten, Dora Kolisch, Walter Deckwarth, Arno Henschel und Walter Rhaue. Im Görlitzer Literaturleben der 1920er Jahre kam Ludwig Kunz eine besondere Rolle zu. Er beförderte den literarischen Expressionismus und gab in loser Folge die Flugblätter „Die Lebenden“ heraus. Bereits in den 1920er Jahren gelangten expressionistische Kunstwerke auch in die Sammlung des heutigen Kulturhistorischen Museums Görlitz. Einen dramatischen Einschnitt bedeutete die Zeit des Nationalsozialismus, als Görlitzer Künstlerinnen und Künstler ins Exil gingen oder als „entartet“ diffamiert wurden. In den Jahren der DDR ließen einzelne Künstler den Expressionismus in der Neißestadt nochmals aufleben.

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Schäfer, Wieland
Ortsnamenverzeichnis von Sachsen für Sammler und Heimatforscher

45,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Ortsnamenverzeichnis von Sachsen für Sammler und Heimatforscher

Dieses Buch ist in einem langen Werdegang entstanden. Der Autor sammelt seit etwa 40 Jahren Notgeld der Inflation (1918–1923), weiterhin Postkarten und Wert­papiere – dies alles ausschließlich von Sachsen. Obwohl im Laufe der Zeit ein umfangreicher Bestand an Begleitliteratur erworben werden konnte, war die korrekte örtliche Zuordnung des Sammelgutes mitunter schwierig. Orte waren nicht auffindbar oder in Katalogen falsch angegeben. Trat der Fehler bereits bei der ersten Erwähnung auf, wurde er von nachfolgenden Autoren in der Regel übernommen. Aus dieser Situation heraus entstand die Idee, die Inhalte sächsischer Ortshandbücher, die bereits in vielen Versionen verfügbar sind, den Anforderungen von Sammlern der oben genannten Gebiete anzupassen und damit einem ständig wiederkehrenden Problem abzuhelfen, das Sammler von Briefmarken oder Münzen so nicht kennen, da für ihre Sammelgebiete ausreichend Kataloge und Hintergrundliteratur zur Verfügung stehen. Es bestand auch die Absicht, alle Veränderungen von Ortsnamen mindestens der vergangenen 100 Jahre bis zur Gegenwart in einem von Sammlern nutzbaren Zusammenhang darzustellen. Diese selbst gestellte Aufgabe erwies sich als so aufwendig, dass sie mehrfach unterbrochen werden musste. Als Glücksfall erwies sich schließlich, dass der Autor seinen langjährigen Sammlerfreund PETER HELFRICHT gewinnen konnte, die begonnene Arbeit fortzusetzen. Er wurde bekannt durch seine über Jahrzehnte betriebene Forschung zum Notgeld der Inflation von Löbau und dessen Katalogisierung. Durch die von ihm erarbeitete Computerlösung konnten die bereits in einer Steilkarte eingetragenen Daten weiter genutzt werden. Andererseits war es möglich, alle weiteren Veränderungen, insbesondere Eingemeindungen, bis zur Drucklegung einzuarbeiten, so dass die vorliegende Ausgabe den Stand von 2017 wiedergibt.

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Liber Vetustissimus Gorlicensis
Das älteste Görlitzer Stadtbuch 1305-1416 (1423) Bd. 1

40,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Liber Vetustissimus Gorlicensis

Das heute in Bunzlau verwahrte älteste Görlitzer Stadtbuch, auch das Rote Buch genannt, gehörte bis zu seiner Auslagerung 1943 zu den Beständen des Ratsarchivs Görlitz. Es ist das älteste und tatsächlich auch erste Görlitzer Stadtbuch, welches den Beginn der lokalen Stadtbuchüberlieferung bildet. Es gehört zugleich zu den ältesten als auch umfangreichsten deutschen Stadtbüchern. Durch seinen heutigen Aufbewahrungsort ist es zudem das älteste noch unpublizierte Stadtbuch, das sich in einer polnischen Handschriftensammlung befindet. Seine Bedeutung für die lokale Geschichtsforschung wie auch die Rechtsgeschichte und die Stadtbuchforschung allgemein muss nicht herausgearbeitet werden. Darüber hinaus finden sich hier zahlreiche Ortschaften der östlichen Oberlausitz zum ersten Mal erwähnt und die Herkunftsnamen der Görlitzer des 13. und 14. Jahrhunderts offenbaren das weite Einzugsgebiet der jungen, prosperierenden Stadt. Das Ziel der hier vorgelegten Edition war es, dieses einzigartige Sprach-, Geschichts-, Rechts- und Kulturdenkmal endlich der Wissenschaft und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, zum einen als kritische Edition und zum anderen als Digitalisat auf CD-ROM, um die Arbeit der Editoren prüfen oder gar korrigieren zu können. 488 S., DVD mit Abbildungen der Originalseiten in Polen erschienen bei Towarzystwo Naukowe „Societas Vistulana" Kraków

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Neuzeller Studien 6

15,00 EUR
incl. 7 % UST exkl.


Neuzeller Studien 6

Zum Geleit 4 Winfried Töpler: Die Stiftung des Zisterzienserklosters Neuzelle vor 750 Jahren 5 Winfried Töpler: Die Überlieferung der Stiftungsurkunde des Klosters Neuzelle von 1268 20 Winfried Töpler: Alte Kunstwerke aus dem Zisterzienserkloster Neuzelle und seines Umfeldes 36 Rudolf Bönisch: Ein Ölgemälde der Grablegung Jesu aus der katholischen Stiftskirche St. Marien Neuzelle und seine druckgrafische Vorlage 70 Winfried Töpler: Die Gemäldeporträts der Neuzeller Äbte 84 Erik E. Venhorst: Joseph Felix Seyfried (1709–1773) – Skizze zu Leben und Werk eines wenig beachteten Künstlers des 18. Jahrhunderts 91 Winfried Töpler: Zwischen Habsburg, Wettin und Hohenzollern – Politische Aussagen in der Bildausstattung des Klosters Neuzelle 119 Winfried Töpler: Alte Fotos von Neuzelle – 3. Teil: Nachträge, Brandruine und Wiederaufbau 138 Winfried Töpler: Das Notenarchiv der katholischen Pfarrei Neuzelle 146 Winfried Töpler: Ein Nachtrag zum Eigentum am Inventar 172 Winfried Töpler: Eine mysteriöse Äbteliste 176 Buchbesprechungen und Literaturhinweise 184

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