Zum Hauptinhalt springen

Geschichte

Museum

Kunst

Willkommen

Der Verlag wurde 1995 gegründet. Das Verlagsprofil umfasst regional schwerpunktmäßig die Ober- und Niederlausitz, Sachsen, Schlesien und die benachbarten Landschaften. Ohne ganz enge thematische Begrenzung liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf den Themen Geschichte, Kunst, Architektur, Archäologie, Denkmalpflege, Museum und Regionales.
Neben wissenschaftlichen Reihen, wie Beiheften zum Neuen Lausitzischen Magazin, Zeitschriften, wie den Zittauer Geschichtsblättern oder dem Görlitzer Magazin, entstanden zahlreiche Bände, deren Themenbreite von der Kunstwissenschaft bis zum Sport reicht.

Neben den eigentlichen verlegerischen Tätigkeiten besorgt der Verlag als Service sämtliche Arbeiten im Bereich der Druckvorstufe bis hin zu belichtungsfähigen Dateien.

Bereits seit 2002 ist der Verlag jährlich auf der Leipziger Buchmesse vertreten.

Der Verlag hat seinen Sitz in 02826 Görlitz, Lunitz 5.


Winzeler, Marius (Hg.)

Georg Grulich

Zittau – Düsseldorf

Man sieht es an dem schmalen, zurücktretenden, nach innen gewandten Gesicht mit den tiefliegenden Augen unter dem blonden Haar und der bestimmenden Stirn, dass der Maler Georg Grulich nicht am Rhein geboren wurde. Nicht beschwingte Heiterkeit drückt sich in Grulichs Wesen aus, sondern ein grüblerischer Sinn. Man spürt, dass man einem Mann gegenübersitzt, der nicht einfach aus dem Unbewussten malt, der sich in beständiger geistiger Auseinandersetzung mit den Problemen seiner Kunst befindet und sich nicht einem unkontrollierbaren Gefühlsstrom hingibt. Grulich gehört zu den Malern, deren künstlerische Tätigkeit von der wachen Bewusstheit eines kritischen Verstandes beständig und kompromisslos kontrolliert wird. (Karl Ruhrberg)

24,00 

incl. 7 % UST exkl. Versandkosten


Gärtner, Steffen; Knüvener, Peter; Oettel, Gunter (Hg.)

Streiflichter

Geschichte und Kunst im Zittauer Land; Zittauer Geschichtsblätter 55

Das vorliegende Heft der Zittauer Geschichtsblätter ist wieder einmal eines der „bunten“ Hefte. Eine Besonderheit ist diesmal die enge Zusammenarbeit mit dem Ernst-Rietschel-Kulturring e.V. und seiner 1. Vorsitzenden Sabine Schubert. Im Rahmen dieser Kooperation entstand der Beitrag der Journalistin, Kunstwissenschaftlerin und Philosophin Ingrid Koch über den aus Seifhennersdorf gebürtigen Maler Herbert Vogt aus Anlass seines 1. Geburtstages 218. Der stark in der Oberlausitz verwurzelte Herbert Vogt verbrachte den größten Teil seines Lebens am Bodensee. Sein Werk führt die Autorin in all seinen Facetten vor. Eindrucksvolle Porträts und bezaubernde Frauenbilder des in Zittau geborenen und in der Zeit des Jugendstils in Dresden tätigen Bi…

10,00 

incl. 7 % UST exkl. Versandkosten


Mythos Zittwerke

Ein Rüstungskonzern der NS-Zeit und seine Wahrnehmung

Die Zittwerke waren ein Tarnunternehmen der Junkers Flugzeugwerke aus Dessau. Hier wurden die Jumo-Triebwerke für die Me262, ein düsengetriebenes Jagdflugzeug der Wehrmacht, hergestellt. Die Verlagerung der Produktion in den Zittauer Raum wurde als Reaktion auf die Bombardierungen Mitteldeutschlands veranlasst und mit großer Energie 1943/44 betrieben. Dazu wurden zahlreiche Fabriken beschlagnahmt und als Kern des Produktionskomplexes eine Kaserne in Kleinschönau (poln. Sieniawka) ausgebaut. Unter unmenschlichen Bedigungen wurde hier durch tausende Häftlingen Ende 1944 die Produktion aufgenommen. Der zentrale Komplex steht noch immer in weiten Teilen aufrecht, ist aber nur Eingeweihten bekannt. Zudem ranken sich Mythen um das Geschehen in d…

7,00 

incl. 7 % UST exkl. Versandkosten


Brade, Johanna / Weger, Tobias

Kunst zur Kriegszeit 1914–1918

Sztuka czasu wojny 1914–1918

Zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg stellt das Schlesische Museum zu Görlitz Kunst aus den Jahren 1914 bis 1918 vor. Die Kunstwerke berichten anschaulich von der anfänglichen Kriegsbegeisterung der Menschen, aber auch von ihren Ängsten und schrecklichen Erfahrungen, die spätestens ab 1916 zum Ruf nach Frieden führten. Viele Werke werden hier erstmals publiziert. Zu den ausgestellten und abgebildeten Werkengehören zahlreiche Bilder des Breslauer Akademieprofessors Max Wislicenus (1861–1957) vom östlichen Kriegsschauplatz, drei Mappenwerke des jüdischen Künstlers Heinrich Tischler (1892–1938) sowie Kriegszeichnungen von Ivo Hauptmann (1886–1973), der mit seinem Vater Gerhart Hauptmann während des Krieges in enger Verbindung stand.

20,00 

incl. 7 % UST exkl. Versandkosten


Koschke, Wolfgang; Menzel, Steffen

Rennherd – Hammer – Hüttenwerk

Die Geschichte des Oberlausitzer Eisens

Durch günstige Standortfaktoren entwickelte sich die Oberlausitz seit dem 14. Jahrhundert zu einem Zentrum der Eisenproduktion und -verarbeitung. Träger dieses Prozesses waren der Adel und mit ihrem wirtschaftlichen Erstarken um 15 auch die Stadt Görlitz. In der Blütezeit dieses Gewerbes im 16. Jahrhundert produzierte man auf nahezu 5 Werken im Rennverfahren Schmiedeeisen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg erlebte das Oberlausitzer Eisengewerbe seinen Tiefpunkt. Die Einführung der Hochofentechnologie um 17 sicherte jedoch für nochmals rund 15 Jahre den Produktionsstandort. Technologische Gründe und steigende Qualitätsanforderungen an das Eisen führten ab Mitte des 19. Jahrhunderts schließlich zum Niedergang der Produktion auf Basis von…

20,00 

incl. 7 % UST exkl. Versandkosten