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Geschichte

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Kunst

Willkommen

Der Verlag wurde 1995 gegründet. Das Verlagsprofil umfasst regional schwerpunktmäßig die Ober- und Niederlausitz, Sachsen, Schlesien und die benachbarten Landschaften. Ohne ganz enge thematische Begrenzung liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf den Themen Geschichte, Kunst, Architektur, Archäologie, Denkmalpflege, Museum und Regionales.
Neben wissenschaftlichen Reihen, wie Beiheften zum Neuen Lausitzischen Magazin, Zeitschriften, wie den Zittauer Geschichtsblättern oder dem Görlitzer Magazin, entstanden zahlreiche Bände, deren Themenbreite von der Kunstwissenschaft bis zum Sport reicht.

Neben den eigentlichen verlegerischen Tätigkeiten besorgt der Verlag als Service sämtliche Arbeiten im Bereich der Druckvorstufe bis hin zu belichtungsfähigen Dateien.

Bereits seit 2002 ist der Verlag jährlich auf der Leipziger Buchmesse vertreten.

Der Verlag hat seinen Sitz in 02826 Görlitz, Lunitz 5.


Hasselmeyer, Lothar

Seiner Zeit voraus

Der Zittauer Ratsuhrmacher und Mechanikus Johann Gottfried Prasse

Die Uhr, nicht die Dampfmaschine, ist die wichtigste Maschine des Industriezeitalters. Als der New Yorker Technikhistoriker Lewis Mumford 1934 diesen Satz veröffentlichte, hatte er vom Zittauer Ratsuhrmacher Johann Gottfried Prasse vermutlich keine Kenntnis gehabt. Dabei entspricht das Lebenswerk von Prasse genau diesem Zitat. Die Grenzen der Uhrmacherei überschreitend, setzte Prasse sein Wissen und Können ein, um den Fortschritt in Handwerk und Gewerbe voranzutreiben. Damit löste er sich aus den traditionellen Beschränkungen und Traditionen seines Handwerks und beeinflusste andere Gewerbe nachhaltig. Mit seinem vorbildhaften und selbstlosen Handeln war er nicht nur „seiner Zeit voraus“, sondern ist „weit über seine Zeit hinaus“ ein beeind…

9,00 

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Oettel, Gunter; Schier, Lars-Gunter

Kachel, Ofen und Heizung

Beispiele des Mittelalters und der Neuzeit aus dem Zittauer Land; Zittauer Geschichtsblätter 35

Im Zentrum dieses Heftes steht die Rekonstruktion eines Kachelofens der Renaissance, der kurz nach 153 im Cölestinerkloster Oybin gesetzt worden war sowie Kacheln und Steinofen-Lunftheizungen aus Görlitz, Oybin und Zittau (Gunter Oettel). Ergänzt wird das Thema durch Beiträge über die Öfen in den Städtischen Museen Zittau (Margitta Radschinski) sowie über Barocköfen. die aus der Zisterzienserinnen-Abtei St. Marienthal stammen (Marius Winzeler). Ein Aufsatz gedenkt des 1. Geburtstags des verdienstvollen Genealogen und Heimatforschers Erich Pröwig aus Zittau (Tilo Böhmer).

8,00 

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Bauer, Markus; Kügler, Martin; Häse, Anja

Johann Gottlieb Milich

Gelehrter und Sammler

… im Lebenswerk dieses hochgebildeten Juristen und Sammlers zeigen sich beispielhaft die engen kulturellen und geistigen Verbindungen, die jahrhundertelang zwischen der östlichen Oberlausitz und Schlesien bestanden. Zeitlebens wirkte Milich im schlesischen Schweidnitz, zu einer zentralen Gestalt der Görlitzer Geschichte wurde er erst nach seinem Tode 1726: Der protestantische Gelehrte hatte testamentarisch verfügt, dass seine Bücher- und Raritätensammlung aus dem gegenreformatorischen Schweidnitz nach Görlitz gebracht werden sollten, das damals in den Ländern an Oder und Neiße den Ruf eines Hortes protestantischer Bildung und Kultur genoß.” Markus Bauer im Vorwort Während die Museumsstücke entweder verschollen oder nicht mehr identifizie…

13,00 

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Bauer, Markus; Hoche, Siegfried

Die Juden von Görlitz

Beiträge zur jüdischen Geschichte der Stadt Görlitz

In der Pogromnacht vor 75 Jahren, am 9. November 1938, endete das Leben der jüdischen Gemeinde in Görlitz. Damit riss eine Entwicklung jäh ab, die freilich auch in den Jahrzehnten und Jahrhunderten vor 1933 von heftigen Schwankungen, von Höhen und Tiefen geprägt gewesen war. Eine schon im späten 13. Jahrhundert wohl organisierte und allem Anschein nach auch wohl gelittene jüdische Gemeinde des Mittelalters ging in den Pogromen und Vertreibungen des 14. Jahrhunderts unter. In der frühen Neuzeit spielten trotz Niederlassungsverbot jüdische Kaufleute und Händler im Wirtschaftsleben der Stadt eine bedeutsame Rolle. Doch erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts konnten sich einige jüdische Familien wieder in Görlitz ansiedeln; eine neue Gemeinde…

18,00 

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Bauer-Helpert, Sabine

Johann Zautes Lebensfahrt

Die Geschichte meines sorbischen Urgroßvaters, nach seinen Aufzeichnungen erzählt

Biographischer Roman über ein Oberlausitzer Leben im 19. Jahrhundert: Johann Zaute (1839–199), der Junge aus einem sorbischen Dorf bei Bautzen, muß sich einen Platz im Leben suchen: zwischen seiner Identität als evangelischer Sorbe und der teils erzwungenen, teils freiwilligen Assimilation ans deutsche Umfeld. Als Kühjunge, Lämmerknecht, Schäfer und Landarbeiter auf verschiedenen Rittergütern und als Soldat bei der sächsischen Infanterie lernt er nur langsam, sich zurechtzufinden zwischen eingeübtem Gehorsam und eigenständigem Denken und Handeln. Dreimal erlebt und überlebt er den Krieg – 1864, 1866 und 187/71. Ein Erlaß seines Königs ermöglicht ihm als Veteran den Dienst bei den Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen. Er wird Bahnwärte…

19,80 

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